Samstag, 6. Mai 2017

Tagebuchbloggen 5/17

Frau Brüllen fragt, was ich den ganzen Tag so mache. Wieso und warum steht dort

Der Wecker läutet um 06:10 Uhr, der Lieblingsbasler steht auf und geht duschen.Ich nicke noch einmal ein und stehe eine halbe Stunde später auf. Nach dem Duschen mache ich mir Porridge mit Birnen zum Frühstück und lese nebenher den Lokalteil der Zeitung. Nach dem Frühstück folgen schminken, fönen, anziehen. Dann räume ich Wohn- und Esszimmer auf, stelle die Stühle hoch und schicke den Staubsaugroboter los. Um 08:15 Uhr fahre ich los zur Arbeit. 
Mein erster Termin erscheint gleich mal nicht, geht ja gut los. Der Schreibtisch ist auch so voll genug, der nächste Termin erscheint, und ich gutachte so vor mich hin. Nach der Mittagspause habe ich Dienst an der Freitags-Hotline, die Zentrale stellt Punkt 13:00 Uhr auf meinen Apparat um. Bis 16:00 Uhr beantworte ich sinnvolle und weniger sinnvolle Anfragen. Dann stelle ich die Anlage auf den Nachtmodus um, schliesse meine Akten ein (Datenschutz!) und fahre in die Heimatstadt. 
Ich besorge beim Metzger Kalbsschnitzel und Hackfleisch, fahre zum Spargelstand (und kaufe dort ein fast schon lächerliches Pfund, der Lieblingsbasler weigert sich nämlich, heute schon wieder Spargel zu essen und bekommt deshalb Blumenkohl) und erledige danach noch den Einkauf im Drogeriemarkt. 
Zu Hause angekommen steht die Biokiste schon vor dem Haus. Ich verräume das Gemüse und die restlichen Einkäufe, schäle schon mal den Spargel, räume die Stühle wieder vom Tisch, lasse eine Maschine Wäsche laufen und falte die getrocknete Wäsche zusammen. 
Dann drehe ich eine Runde durch den Garten. Weil der Boden noch sehr nass ist, lasse ich das mit dem Unkrautjäten schnell sein (macht in dem Schlamm einfach keinen Spass, und bis auf 5 m habe ich eh schon die ganze Rabatte durch) und zupfe nur hier und da Verblühtes weg. 
Der Lieblingsbasler kommt nach Hause, wir unterhalten uns ein Bisschen. Während er anfängt zu kochen, hänge ich die Wäsche auf und lasse die nächste Maschine laufen. Meine Schwester teilt per Whatsapp mit, dass sie am Sonntag mit Kind und Kegel bei meinen Eltern zum Mittagessen sein werden. Ich rufe meine Mutter an und melde den Lieblingsbasler und mich auch an. 
Wir essen um 19:45 Uhr, danach bleiben wir auf dem Schweizer Sender beim Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg hängen. Ich kenne das Buch, der Lieblingsbasler nicht. Der Film ist ok, aber kein absolutes Must-See. Ich stricke an einem Langzeit-wip weiter und merke nach zwei Reihen, dass ich vor fünf Reihen einen Fehler eingebaut habe. Weil keine Lifelines drin sind und das Muster zum einfach mal so aufziehen nicht geeignet ist, stricke ich zurück. Pünktlich zur heute-show schlafe ich auf dem Sofa ein, als ich wieder aufwache, ist erstens die heute-show vorbei und zweitens nicht mehr der fünfte.

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