Sonntag, 19. Februar 2017

Wochenschnipsel KW 7

Nichte 1 kam zu Besuch und brachte Berliner und die Oma mit. Und "Iu", die Boxerin (die eigentlich ganz anders heisst). 

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Weil ich wegen simpler Dinge wie z.B. zur Terminvereinbarung für eine Blutbildkontrolle grundsätzlich mehrfach anrufen musste, dann nur zu hören bekam, was alles nicht geht und mir zum Schluss von der Frau Doktor persönlich noch einige sehr unempathische und auch unkollegiale Dinge anhören musste, wechselte ich Anfang der Woche völlig entnervt den Hausarzt. In der neuen Praxis war zumindest die Terminvereinbarung für die Blutbildkontrolle schon mal sehr schnell erledigt. 

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Der Lieblingsbasler überraschte mich mit einem Blumenstrauss zum Valentinstag. Eigentlich ist er nicht so der romantische Blumen-Typ, zuletzt gab es vor drei Jahren einen (den ersten!) Strauss zum Valentinstag, und das wohl auch nur, weil ich am Tag darauf den Heiratsantrag bekam. Aber gut, ich beschwere mich hier sicher nicht über rote Rosen :-)



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Ich fuhr bei strahlendem Sonnenschein und mit Frank Sinatra um die Wette singend durch die Gegend und holte zwei fast schon streberhaft sensationell entwickelte Zellhäufchen nach Hause. An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an alle Daumendrücker, wenn Sie bitte noch eine Weile weiterdrücken könnten...?

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Nach ein paar Tagen Pause ging die Spritzerei wieder los. Dieses Mal Heparin (daher auch die notwendigen Blutbildkontrollen, weil ich alter Panikhase natürlich weiss, dass es sowas wie eine HIT II gibt, auch wenn ich in meiner 10jährigen Kliniklaufbahn nur eine Handvoll gesehen habe. Hindert mich nicht daran, mich davor zu fürchten.)

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Noch ein sonniger Tag, der durch Geburtstagskaffee und -kuchen bei der Tante noch besser wurde. 

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Der Lieblingsbasler hatte keine Lust zu kochen, also gingen wir in ein Traditionsgasthaus in der Heimatstadt, in dem ich schon bestimmt 20 Jahre nicht mehr war. Eigentlich wollte ich die Suche nach dem besten Hawaii-Toast der Heimatstadt einläuten, dann gab es auf der Karte aber noch nicht einmal Hawaii-Toast. Die hausgemachten Gemüsemaultaschen waren gut, aber natürlich kein adäquater Ersatz. Immerhin wurden wir sehr zuvorkommend betreut, wir waren bis zum letzten Bissen die einzigen Gäste. Dann kam noch einer.  
Etwas skurril war die Kombination aus gutbürgerlicher, holzvertäfelter Wirtsstube und Beschallung mit Death Metal. 

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Wir waren auf einem Thermomixabend (allerdings nur, weil ich meine Schwester so gerne mag, dass ich für sie sogar so etwas durchstehe). Ja, mit so einem Ding kann man gutes Essen kochen. Kann der Lieblingsbasler mit Töpfen aber auch, und Töpfe haben wir schon. 

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Nichte 2 hat ein neues Feature, sie lächelt. Und zwar mich an :-) 

 

Montag, 13. Februar 2017

Wochenschnipsel KW 6

Die Kombination aus einerseits mehrmals frühmorgens Ultraschall und Blutabnahme und andererseits drei beruflichen Auswärtsterminen war...suboptimal. 

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Ich hatte abends zwei Stunden Dienst an einer Hotline und genau 0 Personen riefen an. Konnte ich immerhin die Ultraschall-Zeit teilweise wieder reinholen und das eine oder andere Gutachten fertigschreiben. 

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Der Esstisch wirkte diese Woche fast schon österlich. 



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Freitags mal wieder Kurznarkose. Das läuft inzwischen alles dermassen routiniert, dass ich vorher nicht einmal mehr aufgeregt bin. Propofol macht aber trotzdem einen doofen Geschmack im Mund, und ich frage mich jedes Mal wieder, ob Michael Jackson das auch so unangenehm fand. 

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Die Termine bei der Chinafrau fielen diese Woche der eher sinnfreien Hotline und der Kurznarkose zum Opfer. 

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Das Wochenende war unspektakulär. Herumliegen im Bett oder auf dem Sofa, stricken, lesen und trinken, trinken, trinken. Und Daumendrücken, dass die kleinen Zellhäufchen sich in ihrer exklusiven Babysauna möglichst gut entwickeln. Nächste Woche sehen wir uns wieder!

 

Montag, 6. Februar 2017

Wochenschnipsel KW 5

Die Geburtstagssocken für meinen Vater wurden schon fertig. Aber die werden ja nicht schlecht bis April. Und ich wollte das unspannendste Projekt gleich zu Jahresbeginn hinter mich bringen...Stinos in kratziger robuster Industriesockenwolle. 



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Der letzte Italienischkurs-Termin fiel dem vollen Terminkalender zum Opfer. 

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Ziemlich viele Überstunden diese Woche. Das kenne ich so gar nicht mehr!

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Bei der Chinafrau gesellte sich zu meinem blauen Fleck oberhalb des Bauchnabels einer unterhalb. Sonst war es sehr entspannend, gepiekst hat nichts und eine warme Decke gab es auch. 

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Abschieds-Apéro beim Familienmetzger. Nun steht ein weiterer Laden in der Hauptstrasse leer. 

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Mit meinem ältesten Lace schlug ich einen Schal für meine Mutter an. Die hat nämlich auch bald Geburtstag und wurde von mir bisher noch nie bestrickt. 



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Nebel wechselte sich mit Nieselregen ab. Tulpen sorgen für Farbe auf dem Esstisch. Und für einen Ohrwurm. Der Lieblingsbasler und ich singen uns nämlich seit Tagen abwechselnd "Tulpen aus Amsterdam" vor. Der Lieblingsbasler ist eindeutig der textsicherere von uns beiden. 



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Der zweite Chinafrau-Termin diese Woche war weniger entspannend. Die Nadeln pieksten sehr wohl, wurden über das Kreuzbein gesetzt, und warme Decken waren wohl auch aus. Die rosarote Kennenlernphase ist offenbar vorbei. 

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Kaffee und Kuchen mit der Familie. Nichte 1 hatte gebacken. 

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Weil wir Freitag zu fertig waren, gingen der Lieblingsbasler und ich am Sonntag tanzen. Ich wäre ja auch am Sonntag fast zu faul fertig gewesen, aber der Lieblingsbasler lockte mit Belohnungssushi.

Sonntag, 29. Januar 2017

Wochenschnipsel KW 4

Italienischkurs. Dieses Mal waren wir sogar zu dritt. 

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Beruflich stand ein eher unangenehmer Termin an. Ich bin da für eine Spezialsache zuständig, die eigentlich gar nicht so schlimm wäre, denn fachlich bin ich dem locker gewachsen. Dummerweise gibt es da so ein paar interaktionelle Stolperfallen, die das ganze zum Minenfeld werden lassen. Ich baue darauf, dass irgendwann alle intern und extern Beteiligten erkannt haben, dass der Hase genau so läuft, wie die freundliche, aber bestimmte Frau donauKwelle sagt. Und bis dahin tröste ich mich damit, dass die Spezialsache gar nicht so oft gebraucht wird. 

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Ich war das erste Mal bei einem TCM-Kollegen. Die Schulmedizinerin in mir musste die eine oder andere Augenbraue heben. Aber dieses Akupunktur-Dings war gar nicht so unangenehm. Wenn`s hilft!

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Der Lieblingsbasler überraschte mich mit einer hart an der Kitsch-Grenze vorbeisegelnden Schmuckschale (vermutlich war er einfach mein Ketten- und Ohrringchaos auf dem Waschtisch leid). Ich mag Kitsch-Grenzen :-)



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Im Tanzkreis kam der Slowfox dran. Ich muss mir wohl noch ein paar youtube-Videos anschauen, wie das eigentlich aussehen sollte. Spass macht er aber jetzt schon. 

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Ruebli-Cake zum Schwester-mit-Anhang-Besuch am Wochenende. Nichte 1 und der Bonusneffe verwandelten das Ledersofa in eine Rutsche oder bauten Sofahöhlen, Nichte 2 verschlief alles. Schön!



 

Montag, 23. Januar 2017

Wochenschnipsel KW 3

Die Woche begann irgendwie doof. Auf dem völlig überfüllten Parkplatz vor dem Büro übersah ich den mehr als bescheuert parkenden weissen Wagen vor dem weissen Schneeberg bei dem Versuch, mich rückwärts aus einer Sackgasse zu manövrieren...nunja. Mein Bremslicht ist nun in Spiderman-Optik gestaltet, dem Gegner ist glücklicherweise nicht viel passiert. Nachdem ich einen Zettel in einer Klarsichthülle angebracht hatte und telefonisch sowohl die Polizei als auch meine Haftpflichtversicherung informiert hatte (weil, Fahrerflucht wollte ich zwar nicht begehen, aber bei -10° C eine Stunde neben dem touchierten Wagen eine Stunde warten war halt auch keine Option), meldete sich der Besitzer des Wagens in meinem Büro, gab zu, ziemlich bescheuert geparkt zu haben und fand, dass er den Kratzer prima selbst mit einem Lackstift reparieren könne. Auch gut.



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Nichte 1 wurde zwei. Wir feierten mit Kaffee, Kuchen und später Chili con Grünkern / carne, sie hatte dafür keine Zeit. Sie musste ihre Kinderküche einweihen, insbesondere den Handmixer. 



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Mir war nach Farbe. Sehr.  




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Ich fuhr nach Karlsruhe und bildete mich zur Septorhinoplastik fort. Jetzt weiss ich erstens, was das genau ist, und kann zweitens auch entscheiden, wer eine braucht und wer nur eine möchte.

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Auch in Karlsruhe war es sehr kalt. Als ich durchgefroren nach Hause kam, feuerte ich als erstes den Ofen an. Schon schön, so ein Feuer!



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Schon seit ich meine feste Zahnspange los bin, trage ich im Ober- und Unterkiefer einen festen Retainer. Kurz vor Weihnachten brach mir oben links der Draht, diese Woche war Termin bei der Kieferorthopädin. Wir entschieden uns für die mittlere Lösung (für ganz weg lassen war ich zu feige, für kompletten Retainer neu kleben nicht feige genug). Nächste Woche bekomme ich eine Kunststoffschiene (so ähnlich wie für Kieferknirscher) und soll die dann zwei Mal wöchentlich einsetzen. 

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Ich gab mal wieder einen hohen dreistelligen Betrag in meiner Apotheke aus. Dieses Mal gab es ein Gewürzsalz gratis dazu. 

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Raclette-Einladung bei einer Arbeitskollegin des Lieblingsbaslers. Geschmolzener Käse macht glücklich (besonders, wenn er von Tiramisu gefolgt wird) :-)

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Sonntagsspaziergang bei blauem Himmel und Sonne durch die (trotzdem saukalte) Winterlandschaft. Wir liefen zum Krankenhaus, allerdings nur, um dort im Cafè Kuchen zu kaufen. 

Sonntag, 15. Januar 2017

Wochenschnipsel KW 2

Italienischkurs. Von 9 Schülern zu Beginn des Kurses sind noch zwei übrig geblieben. Ich nehme an, im nächsten Semester wird wohl eher kein Fortgeschrittenenkurs angeboten...

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Das erste Mal Tanzkreis nach den Weihnachtsferien. Wir konnten es noch. So halbwegs jedenfalls. 

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Fortbildung in der Landeshauptstadt. Ich fluchte etwas über die Zugverbindungen, die so unterirdisch sind, dass ich schon um sechs Uhr losfahren musste, obwohl die Fortbildung erst um halb zehn begann. Immerhin waren alle Züge pünktlich :-)

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Es schneit, es schneit!





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Der arme, arme Weihnachtsbaum wurde tatsächlich abgeschmückt. Und vom Lieblingsbasler auch gleich zu Brennholz verarbeitet. Können wir bei dem Wetter immer brauchen!

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Die grosse Nichte wird morgen zwei und bekommt eine Spielküche. Ich nähte ein unerlässliches Accessoire nach dieser Anleitung

  

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Der Lieblingsbasler kochte Steckrübensuppe. Sonntags! Zur Entschuldigung gibt es jetzt gleich noch Schokopudding. Ich muss los... ;-)

Montag, 9. Januar 2017

Wochenschnipsel KW 1

Die Woche begann gemächlich. Auf der Arbeit sind offenbar nicht nur die Kollegen, sondern auch die Auftraggeber alle noch im Weihnachtsurlaub.

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Die liebste Studienfreundin hat Anfang nächster Woche Geburtstag und ich schaffte es, das Päckchen erstens rechtzeitig zu packen und zweitens auch rechtzeitig zur Post zu bringen. Gott, was bin ich in diesem noch jungen Jahr strukturiert ;-)

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Das Haus wurde teil-entweihnachtet. Die Adventsdeko verschwand schon in ihren Kisten. Nur der Weihnachtsbaum, der steht noch. Wir wollten ihn unbedingt noch ein Wochenende lang anschauen. Er ist aber auch zu schön! 


Nächste Woche ist er aber wirklich fällig. 

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-17 °C. Wir feuerten den Ofen kräftig an und blieben einfach das ganze Wochenende zu Hause. Sonntags reisten wir zur Tea Time nach Indien.

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Urlaubsplanung 2017. Wir wissen immerhin schonmal, dass wir nach Schottland möchten. Wir wissen auch schon, wann. Jetzt muss es nur noch mit der Urlaubsplanung in den jeweiligen Teams passen, dann könnte ich so langsam mal nach Unterkünften schauen. 

Sonntag, 8. Januar 2017

Okay 2017...

...dann wollen wir beide es mal miteinander versuchen. 
Dein Vorgänger, 2016, war ja nun eher so mittel. Ich spreche hier nicht von der europäischen oder gar globalen Lage, nein, hier geht es nur um mein persönliches Jahr 2016. Das war, objektiv betrachtet, vermutlich gar nicht so schlecht. 
Es hat mir relativ mühelos einen neuen Job gebracht. Der erspart mir sogar Nacht- und Wochenenddienste, und nach den ersten zwei Wochen, in denen ich doch noch reichlich entsetzt über meine eigene Entscheidung war, den OP- gegen den Schreibtisch zu tauschen, geht es inzwischen sogar. 
2016 hat ausserdem, und das war fast noch wichtiger, dem Lieblingsbasler einen Job in Pendeldistanz vom neuen Wohnort gebracht. Und sogar einen, den er richtig gerne mag!
Dein Vorgängerjahr hat uns im Freundes- und Familienkreis vor Hiobsbotschaften verschont, jedenfalls kann ich mich jetzt auf die Schnelle an nichts richtig schlimmes erinnern. 
Und es hat mir, quasi im Endspurt, eine neue Nichte gebracht, die ist natürlich echt zuckersüss. Das alles war sehr nett von 2016. 

Was 2016 offenbar nicht geschafft hat, ist, mir einen meiner grössten Wünsche zu erfüllen. Und das lag nicht daran, dass ich nichts dafür getan hätte, oh nein. Etliche Nadeln, blaue Flecke, immerhin noch an einer Hand abzählbare Narkosen und vor allem einige fast schon als horrend zu bezeichnende Apothekenrechnungen sprechen da eine ganz andere Sprache! Sehr viele Menschen haben ihr Bestes getan, um mir bzw. uns den Wunsch zu erfüllen. 
Aber 2016 war bockig, wollte nicht mitspielen.Teilweise war es sogar fast schon hinterhältig, schenkte uns ein vermeintlich freundliches "siehste, wird doch alles gut"-Lächeln, um uns kurz darauf dann wieder die Zunge rauszustrecken und uns ein hämisches "ach nee, doch nicht" entgegenzuschleudern.

Also, 2017, Du siehst, da geht noch was. Wir beide, wir strengen uns jetzt mal ordentlich an, dann wird das schon. Ich übe mich weiterhin in Geduld (so gut das als die Ungeduld in Person eben geht), jammere nicht über blaue Flecken, schiebe nicht jeden Anflug von schlechter Laune auf die Hormonkirmes und reiche der Apothekerin weiterhin die Kreditkarte fast ohne zu weinen, und Du konzentrierst Dich auf die Wunscherfüllung. 
Und wer weiss, vielleicht ist mir 2017 ja sogar wieder nach regelmässigem Bloggen. 

Montag, 25. April 2016

Wochenschnipsel KW 16

Die Woche begann frühlingshaft. Hier ein Beispielbild für die Kirschblüte in der Heimatstadt. 



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Hier war Georgimarkt. Völlig unerwartet fand sich zwischen all den Billig-Klamottenständen und Würstchenbuden ein phänomenal sortierter Wollstand. Und obwohl ich ja eigentlich gar keine Wolle mehr brauche...naja, es heisst ja auch Wolle und nicht Brauche. 



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Ich nähte eine Wendetasche namens Wendy und verschickte sie auch gleich. 



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Die liebste Studienfreundin kam zum lange geplanten, oft verschobenen Harry-Potter-Event. Endlich konnten wir den letzten Teil schauen. Der Lieblingsbasler durfte mitschauen und Pizza, Rock Cakes, Schokofrösche, Bertie Bott`s All-flavour-beans und Pumpkin Juice mit uns teilen. Irgendwie nahm er das mit den All-flavour-beans zunächst nicht ernst und biss gleich mal auf "Ohrenschmalz". Danach wurde er vorsichtiger.

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Mein International-Sock-Swap-Päckchen kam an. Dieses Mal aus Idaho! Die M&Ms sind mit Peanut Butter bzw. Pretzels...das heisst, der Lieblingsbasler wird mir die keinesfalls streitig machen :-)

 

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Die Küchenplanerin hat einen guten Vorschlag zum Thema Abzugshaube. Mal sehen, ob die Umsetzung genauso gut ist. 

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Freunde aus Basel kamen zu Besuch und wurden zu Kaffee und Kuchen, einer Brauereibesichtigung, einer Regenrunde im Park und einem Besuch im Bräustüble verdonnert. 




Wir hatten zwar vorgewarnt, dass es schneien könnte, sie dachten allerdings, das sei ein Scherz. Sieht das so aus, als würde ich scherzen?!?



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Schottische Tänze zum Wochenausklang. 

 

 

Montag, 18. April 2016

Wochenschnipsel KW 14/15

Der Maler war da. Jetzt erstrahlt des Lieblingsbaslers Büro in leuchtendem Türkis. Oder Grün. Oder Türkisgrün. 
Ich glaube ja, er schaut zuviel House of Cards. 



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Weil die Forsythie jetzt blüht, habe ich die Rosen geschnitten. Habe ich bisher noch nie gemacht, aber bisher hatte ich ja auch noch keinen Garten. Mein Mantra war "immer schön drei Augen stehen lassen", unterbrochen von "öhm...ist das jetzt ein Auge?". 
Mein Vater jedenfalls brummte zustimmend in seinen Dreitagebart, als er mein Rosenmassaker sah. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass da demnächst irgendwas wächst. Vorzugsweise Rosen. 

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Während ich langsam wie eine alte Oma die Bäder putzte, staubwischte und -saugte, setzte der Lieblingsbasler Himbeersträucher, Sibirische Polarheidelbeeren und Pfingstrosen. Beweisbilder gibt es, sobald es mal nicht mehr dauerhaft regnet. 

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Himbeer-Käsekuchen mit Kakaospirale. Hmmmm...


Geht ganz einfach: Himbeeren auf dem Mürbteigboden verteilen, dann von der Käsekuchenmasse 6EL abnehmen und mit Kakaopulver (1 - 2 EL) verrühren. Erst die helle Käsekuchenmasse über die Himbeeren schütten. Dann die dunkle Käsekuchenmasse in einen Spritzbeutel füllen, Spirale aufspritzen, fertig. Wie gewohnt backen. 


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Weil unsere Dunstabzugshaube nicht tut, was sie soll, wünschte ich, ich hätte in Physik besser aufgepasst. Die Dunstabzugshaubenvertreterin behauptet, das sei wegen der Verwirbelungen durch die Wände. Die Küchenplanerin sagt, das kann nicht sein, das sei berechnet und ausprobiert. Und ich stehe mit meinem Topf voll kochendem Wasser daneben und überlege mir, wie das mit der Strömungsmechanik nochmal war. 

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Die Zahlen der Woche sind: 20, 15, 8, 2. 

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Besuch von der liebsten Arbeitsfreundin, die hier im Schwarzwald auf die Facharztprüfung lernt. In einer Regenpause schafften wir sogar einen Spaziergang!

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Einkaufsbummel und das erste Spaghettieis des Jahres mit dem Lieblingsbasler. 

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Im Tanzkreis kam die Samba dran, wir bouncen und bouncen und bouncen...

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Mein Vater hatte Geburtstag und bekam, wie jedes Jahr, ein Paar Socken. Dieses Jahr in wunderschönem Förstergrün. Das ist aber auch schon das äusserste an Farbe, was geht.