Sonntag, 15. Januar 2017

Wochenschnipsel KW 2

Italienischkurs. Von 9 Schülern zu Beginn des Kurses sind noch zwei übrig geblieben. Ich nehme an, im nächsten Semester wird wohl eher kein Fortgeschrittenenkurs angeboten...

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Das erste Mal Tanzkreis nach den Weihnachtsferien. Wir konnten es noch. So halbwegs jedenfalls. 

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Fortbildung in der Landeshauptstadt. Ich fluchte etwas über die Zugverbindungen, die so unterirdisch sind, dass ich schon um sechs Uhr losfahren musste, obwohl die Fortbildung erst um halb zehn begann. Immerhin waren alle Züge pünktlich :-)

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Es schneit, es schneit!





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Der arme, arme Weihnachtsbaum wurde tatsächlich abgeschmückt. Und vom Lieblingsbasler auch gleich zu Brennholz verarbeitet. Können wir bei dem Wetter immer brauchen!

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Die grosse Nichte wird morgen zwei und bekommt eine Spielküche. Ich nähte ein unerlässliches Accessoire nach dieser Anleitung

  

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Der Lieblingsbasler kochte Steckrübensuppe. Sonntags! Zur Entschuldigung gibt es jetzt gleich noch Schokopudding. Ich muss los... ;-)

Montag, 9. Januar 2017

Wochenschnipsel KW 1

Die Woche begann gemächlich. Auf der Arbeit sind offenbar nicht nur die Kollegen, sondern auch die Auftraggeber alle noch im Weihnachtsurlaub.

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Die liebste Studienfreundin hat Anfang nächster Woche Geburtstag und ich schaffte es, das Päckchen erstens rechtzeitig zu packen und zweitens auch rechtzeitig zur Post zu bringen. Gott, was bin ich in diesem noch jungen Jahr strukturiert ;-)

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Das Haus wurde teil-entweihnachtet. Die Adventsdeko verschwand schon in ihren Kisten. Nur der Weihnachtsbaum, der steht noch. Wir wollten ihn unbedingt noch ein Wochenende lang anschauen. Er ist aber auch zu schön! 


Nächste Woche ist er aber wirklich fällig. 

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-17 °C. Wir feuerten den Ofen kräftig an und blieben einfach das ganze Wochenende zu Hause. Sonntags reisten wir zur Tea Time nach Indien.

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Urlaubsplanung 2017. Wir wissen immerhin schonmal, dass wir nach Schottland möchten. Wir wissen auch schon, wann. Jetzt muss es nur noch mit der Urlaubsplanung in den jeweiligen Teams passen, dann könnte ich so langsam mal nach Unterkünften schauen. 

Sonntag, 8. Januar 2017

Okay 2017...

...dann wollen wir beide es mal miteinander versuchen. 
Dein Vorgänger, 2016, war ja nun eher so mittel. Ich spreche hier nicht von der europäischen oder gar globalen Lage, nein, hier geht es nur um mein persönliches Jahr 2016. Das war, objektiv betrachtet, vermutlich gar nicht so schlecht. 
Es hat mir relativ mühelos einen neuen Job gebracht. Der erspart mir sogar Nacht- und Wochenenddienste, und nach den ersten zwei Wochen, in denen ich doch noch reichlich entsetzt über meine eigene Entscheidung war, den OP- gegen den Schreibtisch zu tauschen, geht es inzwischen sogar. 
2016 hat ausserdem, und das war fast noch wichtiger, dem Lieblingsbasler einen Job in Pendeldistanz vom neuen Wohnort gebracht. Und sogar einen, den er richtig gerne mag!
Dein Vorgängerjahr hat uns im Freundes- und Familienkreis vor Hiobsbotschaften verschont, jedenfalls kann ich mich jetzt auf die Schnelle an nichts richtig schlimmes erinnern. 
Und es hat mir, quasi im Endspurt, eine neue Nichte gebracht, die ist natürlich echt zuckersüss. Das alles war sehr nett von 2016. 

Was 2016 offenbar nicht geschafft hat, ist, mir einen meiner grössten Wünsche zu erfüllen. Und das lag nicht daran, dass ich nichts dafür getan hätte, oh nein. Etliche Nadeln, blaue Flecke, immerhin noch an einer Hand abzählbare Narkosen und vor allem einige fast schon als horrend zu bezeichnende Apothekenrechnungen sprechen da eine ganz andere Sprache! Sehr viele Menschen haben ihr Bestes getan, um mir bzw. uns den Wunsch zu erfüllen. 
Aber 2016 war bockig, wollte nicht mitspielen.Teilweise war es sogar fast schon hinterhältig, schenkte uns ein vermeintlich freundliches "siehste, wird doch alles gut"-Lächeln, um uns kurz darauf dann wieder die Zunge rauszustrecken und uns ein hämisches "ach nee, doch nicht" entgegenzuschleudern.

Also, 2017, Du siehst, da geht noch was. Wir beide, wir strengen uns jetzt mal ordentlich an, dann wird das schon. Ich übe mich weiterhin in Geduld (so gut das als die Ungeduld in Person eben geht), jammere nicht über blaue Flecken, schiebe nicht jeden Anflug von schlechter Laune auf die Hormonkirmes und reiche der Apothekerin weiterhin die Kreditkarte fast ohne zu weinen, und Du konzentrierst Dich auf die Wunscherfüllung. 
Und wer weiss, vielleicht ist mir 2017 ja sogar wieder nach regelmässigem Bloggen. 

Montag, 25. April 2016

Wochenschnipsel KW 16

Die Woche begann frühlingshaft. Hier ein Beispielbild für die Kirschblüte in der Heimatstadt. 



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Hier war Georgimarkt. Völlig unerwartet fand sich zwischen all den Billig-Klamottenständen und Würstchenbuden ein phänomenal sortierter Wollstand. Und obwohl ich ja eigentlich gar keine Wolle mehr brauche...naja, es heisst ja auch Wolle und nicht Brauche. 



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Ich nähte eine Wendetasche namens Wendy und verschickte sie auch gleich. 



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Die liebste Studienfreundin kam zum lange geplanten, oft verschobenen Harry-Potter-Event. Endlich konnten wir den letzten Teil schauen. Der Lieblingsbasler durfte mitschauen und Pizza, Rock Cakes, Schokofrösche, Bertie Bott`s All-flavour-beans und Pumpkin Juice mit uns teilen. Irgendwie nahm er das mit den All-flavour-beans zunächst nicht ernst und biss gleich mal auf "Ohrenschmalz". Danach wurde er vorsichtiger.

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Mein International-Sock-Swap-Päckchen kam an. Dieses Mal aus Idaho! Die M&Ms sind mit Peanut Butter bzw. Pretzels...das heisst, der Lieblingsbasler wird mir die keinesfalls streitig machen :-)

 

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Die Küchenplanerin hat einen guten Vorschlag zum Thema Abzugshaube. Mal sehen, ob die Umsetzung genauso gut ist. 

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Freunde aus Basel kamen zu Besuch und wurden zu Kaffee und Kuchen, einer Brauereibesichtigung, einer Regenrunde im Park und einem Besuch im Bräustüble verdonnert. 




Wir hatten zwar vorgewarnt, dass es schneien könnte, sie dachten allerdings, das sei ein Scherz. Sieht das so aus, als würde ich scherzen?!?



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Schottische Tänze zum Wochenausklang. 

 

 

Montag, 18. April 2016

Wochenschnipsel KW 14/15

Der Maler war da. Jetzt erstrahlt des Lieblingsbaslers Büro in leuchtendem Türkis. Oder Grün. Oder Türkisgrün. 
Ich glaube ja, er schaut zuviel House of Cards. 



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Weil die Forsythie jetzt blüht, habe ich die Rosen geschnitten. Habe ich bisher noch nie gemacht, aber bisher hatte ich ja auch noch keinen Garten. Mein Mantra war "immer schön drei Augen stehen lassen", unterbrochen von "öhm...ist das jetzt ein Auge?". 
Mein Vater jedenfalls brummte zustimmend in seinen Dreitagebart, als er mein Rosenmassaker sah. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass da demnächst irgendwas wächst. Vorzugsweise Rosen. 

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Während ich langsam wie eine alte Oma die Bäder putzte, staubwischte und -saugte, setzte der Lieblingsbasler Himbeersträucher, Sibirische Polarheidelbeeren und Pfingstrosen. Beweisbilder gibt es, sobald es mal nicht mehr dauerhaft regnet. 

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Himbeer-Käsekuchen mit Kakaospirale. Hmmmm...


Geht ganz einfach: Himbeeren auf dem Mürbteigboden verteilen, dann von der Käsekuchenmasse 6EL abnehmen und mit Kakaopulver (1 - 2 EL) verrühren. Erst die helle Käsekuchenmasse über die Himbeeren schütten. Dann die dunkle Käsekuchenmasse in einen Spritzbeutel füllen, Spirale aufspritzen, fertig. Wie gewohnt backen. 


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Weil unsere Dunstabzugshaube nicht tut, was sie soll, wünschte ich, ich hätte in Physik besser aufgepasst. Die Dunstabzugshaubenvertreterin behauptet, das sei wegen der Verwirbelungen durch die Wände. Die Küchenplanerin sagt, das kann nicht sein, das sei berechnet und ausprobiert. Und ich stehe mit meinem Topf voll kochendem Wasser daneben und überlege mir, wie das mit der Strömungsmechanik nochmal war. 

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Die Zahlen der Woche sind: 20, 15, 8, 2. 

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Besuch von der liebsten Arbeitsfreundin, die hier im Schwarzwald auf die Facharztprüfung lernt. In einer Regenpause schafften wir sogar einen Spaziergang!

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Einkaufsbummel und das erste Spaghettieis des Jahres mit dem Lieblingsbasler. 

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Im Tanzkreis kam die Samba dran, wir bouncen und bouncen und bouncen...

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Mein Vater hatte Geburtstag und bekam, wie jedes Jahr, ein Paar Socken. Dieses Jahr in wunderschönem Förstergrün. Das ist aber auch schon das äusserste an Farbe, was geht. 



 

 

 

Montag, 4. April 2016

Wochenschnipsel KW 12/13

In der Karwoche war ich viel mit Backen beschäftigt. Der Lieblingsbasler feierte Geburtstag, dafür gab es eine Schwarzwälder Kirschtorte nach Omas Rezept (geschmacklich gut, an der Optik muss ich noch feilen) und auf speziellen Wunsch eine Tarta de Santiago, gebacken nach diesem Rezept (auch sehr gut, aber zwei Tropfen Bittermandelaroma weniger hätten gereicht). 



Die Schwiegereltern blieben über Ostern zu Besuch, und am Ostersonntag trafen sich alle bei uns. Dafür buk ich zum allererstenmal ein Osterlämmchen (total einfach, das geht entgegen aller Befürchtungen wirklich problemlos aus der Form) und nicht zum allererstenmal einen Zopf. 



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Beim Abliefern der Ostergeschenke für die Patenkinder geriet ich zufällig ins Angrillen hinein und kam so unverhofft zur ersten Grillwurst des Jahres. 

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Wir kamen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus und hängten an die Osterfeierlichkeiten gleich noch den Geburtstag meiner Mutter an. Immerhin musste ich dafür nichts backen. 

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So langsam beginnt die Gartensaison, daher waren der Lieblingsbasler und ich im Gartencenter und haben ein Quittenbäumchen gekauft. Ausserdem auch noch Himbeeren, Pfingstrosen und Dahlien. Und Giesskannen. 
Nachmittags wurde das Quittenbäumchen (das Wort Baum will mir bei den drei Ästen noch nicht über die Lippen bzw. Fingerspitzen) gleich gesetzt. Ausserdem schnitt ich den Zwergahorn und die Rosen und zupfte Unkraut.



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Die Woche brachte einige blaue Flecken. 

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Der Lieblingsbasler wünschte sich einen Ausflug, wir hatten aber nicht viel Zeit. Also fuhren wir zum nahegelegenen Kirnbergsee und spazierten einmal drumrum. Das geht, auch wenn man zum Gänsegucken und Ameisenhügelbeobachten mehrfach stehenbleibt, erstaunlich schnell. Deshalb war noch Zeit genug für Kaffee und Kuchen (fast) mitten im Wald. 




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Mein Märzprojekt, ein Structures aus Wollmeise Blend in 0 Rhesus negativ, wurde fertig. Nach dem Waschen und Spannen ist er wunderbar weich und trägt sich hier auf der rauen Baar noch ganz gut.  

 

Montag, 21. März 2016

Wochenschnipsel KW 11

Interessante Hospitation bei einem potentiellen Arbeitgeber. Anders als bisher wäre das ein reiner Schreibtischjob mit geregelten Arbeitszeiten, ohne Dienste, dafür aber mit absolut angemessener Bezahlung und 13. Monatsgehalt. Ich dachte noch zwei Nächte darüber nach und nahm das Angebot schliesslich an. Nun werde ich Haube und Mundschutz also gegen Röckchen und Bluse tauschen und das Skalpell gegen den Kugelschreiber. Mal sehen, wie es sich anfühlt, wenn es dann so weit ist!

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Die ehemalige Con-Exilantin und ehemalige Frau Schuh kam auf eine Stippvisite vorbei und brachte, einem alten Brauch gemäss, das mit, was im neuen Heim niemals ausgehen soll. In unserem Fall waren das sehr treffend Pfeffer und Wolle :-)

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Die Sonne zeigte sich diese Woche regelmässig, der Frühling liegt - selbst hier in Badisch-Sibirien - in der Luft, da durften die Frühblüher vor die Haustüre. 



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Eine halbgare Erkältung warf mich einen Tag aufs Sofa. Danach ging es wieder, auch wenn Hausputz und Gartenarbeit irgendwie nicht ganz so das richtige zur Rekonvaleszenz waren. 

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Ich verliess die Stammapotheke mit einer gar nicht mal so grossen Plastiktüte in der Hand und um einen hohen dreistelligen Betrag ärmer. Immerhin packte die nette Apothekerin von sich aus noch ein Duschgel und Tee dazu. 

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Der Lieblingsbasler und ich besuchten den örtlichen Baumarkt in der Absicht, Tontöpfe und eine Astschere zu kaufen. Spontan kamen noch ein Terrassentisch und die Luxusausführung eines Fensterbank-Gewächshauses dazu. Ich züchte jetzt also Luxustomaten (die wir im Sommer dann an dem neuen Terrassentisch essen werden). 



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Ein sonniger Nachmittag, ein motivierter Mann und seine neue Astschere ergeben...



 ...einen grossen Haufen Gartenabfall :-)

Dienstag, 15. März 2016

Wochenschnipsel KW 10

Ich war wieder bei einem Vorstellungsgespräch. Auch dort war es nett, auch dort darf ich hospitieren. 

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Ich verschickte die Socken für den International Sock Swap #18, im Prinzip eine Stunde nach dem Abketten. Wäre nämlich blöd, wenn sie erst nach Ostern ankämen...sind lauter Osterdekoartikel und Ostersüssigkeiten mit drin! 




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Weil die Socken Priorität hatten, schlug ich erst danach mein Märzprojekt an. Es wird ein Structures aus Wollmeise Blend in der Farbe "0 Rhesus negativ". So weich!





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Ich durfte eine Taufkerze basteln. Völlig freiwillig, versteht sich. 




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Am Wochenende begleitete ich den Lieblingsbasler auf eine Party in der Schweiz. Wir kamen, wie auf der Einladung gewünscht, um acht. Die Band kam um halb zehn. Finde den Fehler. 

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Die Nichte wurde getauft. Die kleine Wasserratte hätte wohl am liebsten selbst ein bisschen im Taufbecken geplanscht! 



Montag, 7. März 2016

Wochenschnipsel KW 9

Ich hospitierte in einer Praxis und fand es gut. Jetzt warte ich mal noch das nächste Bewerbungsgespräch ab, und dann sehen wir weiter. 

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Der Nuvem, ein absolutes Langzeitprojekt, wurde fertig. Leider zeigte sich genau in der Mitte eine nur halb erwischte Masche. Ein Reparaturversuch endete damit, dass ich ein Loch von ca. 7 x 10 Maschen produzierte. Der Versuch, das zu stopfen, sah dann unglaublich grottig aus. Aus der Entfernung kann man das alles zwar nicht sehen, aber ich weiss es ja doch und werde mich demnächst nochmal damit auseinandersetzen müssen. Das Internet kennt da glücklicherweise noch ein paar Reparaturtipps! 







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Ich lernte, was ein Taufschein ist, wozu man ihn braucht und warum. Und weil ich nächste Woche einen brauchen werde, habe ich ihn bestellt und abgeholt. 

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Ich habe wohl eine leichte Schilddrüsenunterfunktion und darf dagegen jetzt Tabletten einnehmen. Und gegen den Vitamin-D-Mangel gleich auch noch. Kommt davon, wenn man tendentiell bei Kälte nicht so gerne rausgeht und auch noch Tagescremes mit Lichtschutzfaktor verwendet (also, der Vitamin-D-Mangel, nicht die Schilddrüsenunterfunktion). 

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Haus-Einweihungsparty, und irgendwer hat vergessen, zu fotografieren. Ersatzweise hier ein Foto von der Pestosonne vor dem Backen...


...ein Foto vom von der liebsten Studienfreundin mitgebrachten Zitronenkuchen mit Sinnspruch...

 




...und ein Blick übers teilweise bereits abgeräumte Buffet nach der Party. 



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Der Tanzkurs ist zu Ende, wir sind jetzt ein Tanzkreis. Bis auf vermehrtes Techniktraining bemerkte ich keinen Unterschied. 

Tagebuchbloggen im März

Frau Brüllen fragt wieder: WMDEDGT?

Der Wecker klingelt um 07:30 und ich bin hellwach. Heute ist unsere Haus-Einweihungsparty, und wir haben noch einen straffen Zeitplan vor uns. Ich werfe den glücklicherweise recht kooperativen Lieblingsbasler aus dem Bett. Er verschwindet kurz im Bad und macht sich dann auf die erste Erledigungsrunde, anschliessend gehe ich ins Bad. 
Bis 09:00 mache ich Gästezimmer und Gästebad vorzeig- und bewohnbar (die Schwiegereltern kommen nach mehreren ja-nein-doch-vielleicht-Dialogen nun doch zur Party und wollen auch übernachten) und bügle einen Korb Wäsche weg.  
Danach bereite ich den italienischen Nudelsalat fürs Buffet abends zu und stelle ihn in den für solche Gelegenheiten im Keller herumstehenden 2. Kühlschrank. Dort stehen auch schon zwei Kuchen, 80 Minifrikadellen und drei Dips, die ich gestern schon vorbereitet habe. 
Der Lieblingsbasler kommt zurück und bringt unter anderem meine Schilddrüsentabletten mit. Ich nehme sie gleich, damit wir eine halbe Stunde später frühstücken können. 
Danach räume ich die Küche auf. Der Lieblingsbasler bereitet die Rohkostplatte fürs Buffet vor (ich hasse so Schnippelkram, er liebt es...sehr praktisch :-) und geht danach Getränke einkaufen und zum Friseur. 
Ich setze den Hefeteig für die Pestosonne an. Während der Teig geht, staube ich überall ab. Dann bastle ich die Pestosonne zusammen, was erstaunlicherweise genauso einfach geht, wie es sich im Rezept las, und schiebe sie in den Ofen. 
Der Lieblingsbasler kommt vom Friseur zurück, verstaut die Getränke im grossen Aussenkühlschrank (hat auch Vorteile, in Badisch-Sibirien zu leben) und saugt anschliessend Staub, während ich Tulpen mit Weidenkätzchen und dekorativem Gestrüpp in kleine Väschen arrangiere. Dann wische ich die Böden nass auf.
Inzwischen ist es 14:15. Der Lieblingsbasler schnippelt noch den Fruchtsalat, ich gehe duschen. 
Kaum bin ich geduscht, stehen die Schwiegereltern (nur eine Stunde zu früh) vor der Tür. Mit noch nassen Haaren zeige ich ihnen Gästezimmer und -bad, dann übernimmt der Lieblingsbasler die Hausführung (die Schwiegermutter war noch nie da) und ich föne meine Haare und decke dann den Tisch. Währenddessen lasse ich schonmal die erste Maschine Kaffee laufen. 
Ab 16:00 Uhr kommen die Gäste. Wir nehmen Geschenke, Salate und Kuchen entgegen und Jacken ab, zeigen das Haus, verteilen Sitzplätze, Kaffee und Kuchen und kochen immer mal wieder eine Kanne Kaffee. Irgendwann befinden sich 34 Personen und ein Hund in unserem Wohn-Ess-Bereich, und es ist einfach nur schön, dass sich alle so wohl fühlen. Ich unterhalte mich mal hier, mal dort und beginne gegen 19:00 Uhr, das Buffet zum Abendessen aufzubauen. Ein Teil der Gäste verabschiedet sich nach dem Essen, und ab 21:00 passen wir alle um einen Tisch. Um 21:30 bringe ich die liebste Studienfreundin zum Bahnhof. Etwa eine Stunde später verabschieden sich die letzten Gäste. Die Schwiegereltern ziehen sich ebenfalls zurück, und ich bin so erschlagen, dass ich nur noch eine Spülmaschine laufen lasse und ebenfalls ins Bett gehe. 

Montag, 29. Februar 2016

Wochenschnipsel KW 8

Tadaaa....die Klingelanlage wurde wieder eingebaut und kann jetzt auch 180° gucken! Das ist so schön, wenn man nicht 12 Mal am Tag zur Haustüre rennt, weil man denkt, es hätte geklopft. 

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Mittagessen mit der Lieblingsnichte. Sie ist jetzt ein Dreizahn. Bei einem kleinen Zwischenfall, bei dem eine Kitzelattacke durch die Tante und eine steinerne Blumenfensterbank eine unglückliche Kombination ergaben, hätten wir diesen Zustand fast wieder geändert.

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Das Küchenstudio wollte die fehlenden Spritzschutz-Glas-Dinger noch einbauen, hatte aber beim ersten Versuch die Unterkonstruktionen vergessen. Beim zweiten Versuch hat dann alles gepasst. 



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Ich verschickte bzw. verteilte die Einladungen zu unserer Housewarming-Party. Dabei wurde mir bewusst, wieviele meiner Verwandten nun tatsächlich ganz in der Nähe wohnen!

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Praxis B macht auch im persönlichen Gespräch einen kompetenten Eindruck. Und sie haben Nüsschen und Kaffee im Wartezimmer! Den Lieblingsbasler haben sie schon mal in der Tasche. 

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Tee und Torte in der Sonne. 

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Der Lieblingsbasler und ich hatten Spass mit Rollputz. Sagen wir mal so: egal, was der Verkäufer behauptet, nein, es sieht nicht so aus, als hätte es ein richtiger echter Gipser gemacht, und oh doch, es kann tropfen. Ganz schön sogar. Immerhin ist das Zeug jetzt an der Wand.