Montag, 15. Mai 2017

Wochenschnipsel KW 19

Sushi mit der liebsten Studienfreundin...die Woche begann schon mal nicht schlecht!

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Nachdem ich monatelang eher passives Mitglied meines Fitnessstudios war, schwang ich mich mal wieder auf den Crosstrainer und machte auch gleich noch einen Trainertermin aus. 10 Jahre OP-Tisch haben mir weniger Rückenschmerzen beschert als 1 Jahr Schreibtisch!

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Schwimmbadblaues Hallenbad. Die Freibadsaison wird erst nächste Woche eröffnet (also, vom Freibad. Wann ich die eröffne, hängt definitiv vom Wetter ab). 

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Im Tanzkreis kam der Quickstep dran. Bei Profis sieht das ungefähr so aus, bei uns - wenn überhaupt - so. Quick fand ich ihn schon mal, an den Steps müssen wir noch arbeiten.  

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Pünktlich aufs Wochenende hin hängte ich mir den Rücken aus. Wird wohl eine muskuläre Verspannung gewesen sein, Wärme und moderate Bewegung richteten es wieder. 

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Alle Jahre wieder - der ESC. Ich kann jetzt nicht gerade behaupten, dass mein Favorit gewonnen hätte. Ich fand das Lied aus Portugal zwar nicht schlecht, für mich ist das aber eher eine Filmmusik aus dem letzten Jahrhundert. Ich war für Moldau (auch wenn ich jedes Jahr wieder nachschauen muss, wo das nochmal genau ist). 

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Am Sonntag nahm ich mir in einer Regenpause gegen Abend den Giersch nochmal vor. Dabei fand ich im Beet einige der Stauden, die ich letztes Jahr gesetzt hatte und von denen ich bis gestern dachte, dass sie eingegangen wären. Sind sie gar nicht, es war ihnen bisher wohl nur zu kalt und nass.  

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Während ich mit dem Giersch zugange war, räumte der Lieblingsbasler die ranzigen alten Clubsessel (die inzwischen nur noch von den Katzen für ... Katzendinge genutzt werden) aus dem Gartenhüttchen und fand dabei ... tadaaaa ... das vermisste Ostergeschenk! Da wird sich nächste Woche aber jemand freuen, dass er doch noch eine Jogginghose bekommt :-)

Sonntag, 7. Mai 2017

Wochenschnipsel KW 18

Den verregneten Maifeiertag verbrachten wir lesend vor dem Kaminfeuer. Abends hörte der Regen immerhin so lange auf, dass wir uns zu einem Spaziergang aufraffen konnten. Fünf Minuten, nachdem wir losgelaufen waren, war ich sehr froh über meinen mitgenommenen Schirm. Der Lieblingsbasler (der keinen Schirm mitgenommen hatte, weil seine Wetterapp eine Regenpause von über 30 Minuten verkündet hatte) wurde plötzlich sehr kuschelbedürftig. 

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Die grosse Flauschoffensive ist fertig und durfte mir diese Woche gleich schon den Hals wärmen. Babyalpaka mit Seide...so weich und leicht! Der ganze Schal wiegt knapp 70 g und hat (gewaschen und gespannt) eine Länge von fast 2 m.

 

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Ich topfte die Dahlienknollen, die im Keller überwintert hatten, in grosse Kübel, um sie an einem geschützten Platz schon mal etwas vorzuziehen. Ausserdem säte ich Zwerg-Kapuzinerkresse.

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Check-Up-Termin bei der Hausärztin. Ich finde ja auch, dass ich ziemlich gesund bin, aber schön, wenn es nochmal jemand so sieht. Was mich immer noch erschreckt ist, dass ich alt genug für einen Check-Up bin...

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Tagebuchgebloggt. 

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Lustiges Familienessen mit meinen Eltern, der Schwester und ihrem Freund und den Kindern. Nichte 1 spricht ununterbrochen (und inzwischen verstehe ich sogar über 50% des Gesagten), Nichte 2 übt fleissig das Drehen, freut sich wie ein Schnitzel über ihren Karottenbrei und lacht allerliebst. 

Samstag, 6. Mai 2017

Tagebuchbloggen 5/17

Frau Brüllen fragt, was ich den ganzen Tag so mache. Wieso und warum steht dort

Der Wecker läutet um 06:10 Uhr, der Lieblingsbasler steht auf und geht duschen.Ich nicke noch einmal ein und stehe eine halbe Stunde später auf. Nach dem Duschen mache ich mir Porridge mit Birnen zum Frühstück und lese nebenher den Lokalteil der Zeitung. Nach dem Frühstück folgen schminken, fönen, anziehen. Dann räume ich Wohn- und Esszimmer auf, stelle die Stühle hoch und schicke den Staubsaugroboter los. Um 08:15 Uhr fahre ich los zur Arbeit. 
Mein erster Termin erscheint gleich mal nicht, geht ja gut los. Der Schreibtisch ist auch so voll genug, der nächste Termin erscheint, und ich gutachte so vor mich hin. Nach der Mittagspause habe ich Dienst an der Freitags-Hotline, die Zentrale stellt Punkt 13:00 Uhr auf meinen Apparat um. Bis 16:00 Uhr beantworte ich sinnvolle und weniger sinnvolle Anfragen. Dann stelle ich die Anlage auf den Nachtmodus um, schliesse meine Akten ein (Datenschutz!) und fahre in die Heimatstadt. 
Ich besorge beim Metzger Kalbsschnitzel und Hackfleisch, fahre zum Spargelstand (und kaufe dort ein fast schon lächerliches Pfund, der Lieblingsbasler weigert sich nämlich, heute schon wieder Spargel zu essen und bekommt deshalb Blumenkohl) und erledige danach noch den Einkauf im Drogeriemarkt. 
Zu Hause angekommen steht die Biokiste schon vor dem Haus. Ich verräume das Gemüse und die restlichen Einkäufe, schäle schon mal den Spargel, räume die Stühle wieder vom Tisch, lasse eine Maschine Wäsche laufen und falte die getrocknete Wäsche zusammen. 
Dann drehe ich eine Runde durch den Garten. Weil der Boden noch sehr nass ist, lasse ich das mit dem Unkrautjäten schnell sein (macht in dem Schlamm einfach keinen Spass, und bis auf 5 m habe ich eh schon die ganze Rabatte durch) und zupfe nur hier und da Verblühtes weg. 
Der Lieblingsbasler kommt nach Hause, wir unterhalten uns ein Bisschen. Während er anfängt zu kochen, hänge ich die Wäsche auf und lasse die nächste Maschine laufen. Meine Schwester teilt per Whatsapp mit, dass sie am Sonntag mit Kind und Kegel bei meinen Eltern zum Mittagessen sein werden. Ich rufe meine Mutter an und melde den Lieblingsbasler und mich auch an. 
Wir essen um 19:45 Uhr, danach bleiben wir auf dem Schweizer Sender beim Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg hängen. Ich kenne das Buch, der Lieblingsbasler nicht. Der Film ist ok, aber kein absolutes Must-See. Ich stricke an einem Langzeit-wip weiter und merke nach zwei Reihen, dass ich vor fünf Reihen einen Fehler eingebaut habe. Weil keine Lifelines drin sind und das Muster zum einfach mal so aufziehen nicht geeignet ist, stricke ich zurück. Pünktlich zur heute-show schlafe ich auf dem Sofa ein, als ich wieder aufwache, ist erstens die heute-show vorbei und zweitens nicht mehr der fünfte.

Montag, 1. Mai 2017

(Fast schon)-Monatsschnipsel KW 15/16/17

Nachdem der Lieblingsbasler und ich im Urlaub ein bisschen herumgerechnet hatten, stellte ich den Antrag auf Arbeitszeitverkürzung. Ein freier Tag unter der Woche sorgt hoffentlich für etwas mehr Ruhe im Terminchaos. 

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Am Gründonnerstag hatte keiner Lust zu kochen. Wir lösten einen Gutschein im Dortgasthof ein. War lecker, aber ich glaube trotzdem, dass ein Teil der Rinderfiletspitzen vom Wildschwein kam! 

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Karfreitag färbte ich 30 Eier. Darauf freue ich mich immer das ganze Jahr!

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Unser neuer Mitbewohner. Wir nennen ihn Robbi und haben ihn schon furchtbar lieb.




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Die Geburtstagssocken für die Schwiegermutter wurden fertig. 


Und weil ich nichts mehr zum Stricken hatte, musste ich spät nachts noch die grosse Flauschoffensive anstricken. Baby-Alpaka mit Seide...so weich!



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Osterkuchen mit Herz.

  
Eigentlich hätte ja ein Hase im Kuchen auftauchen sollen. Nun, der eine Hasenausstecher war zu gross, der andere zu klein, und am Ostersamstag war in der Heimatstadt auf die Schnelle kein Hasenausstecher passender Grösse zu bekommen. Aber Herz geht ja immer. 

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Am Ostersonntag traf sich die Familie bei uns zum Brunch. Wir planten viel weniger Essen ein als letztes Jahr und hatten trotzdem mindestens genausoviel übrig. Irgendwo war da wohl ein Rechenfehler, immerhin waren wir ein Kopf mehr! (Na gut, der gehörte Nichte 2, und die hatte ihre eigene Milchbar dabei und wollte / konnte / durfte noch keinen Butterzopf mit Hagelslag futtern.)


Die Osterhasensuche im Garten war eine kalte und nasse Angelegenheit, die Geschenke waren recht schnell mit "Pappmaché" überzogen. Eines der Geschenke hatten die Osterhäsinnen tatsächlich so gut versteckt, dass wir es bis heute nicht wieder gefunden haben. Nächstes Jahr werde ich wohl Grundstückspläne vorbereiten, auf denen die Verstecke farbig markiert werden können!

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Ostermontag feierte mein Vater seinen Geburtstag mit einem Ausflug in den Schwarzwald. Kaffee und Kuchen in Lenzkirch, Abendessen in Oberried, und wenn es dazwischen nicht so schrecklich geregnet hätte, wären wir bestimmt auch noch Spazierengegangen :-)

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Kabarett in der Stadt der Musik (wer denkt sich denn diese Stadtslogans aus, bitte?!?)

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Lümmelsonntag auf dem Sofa. Nur lesen und ins Feuer starren. Kontrastprogramm zur vergangenen Woche. 

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Weil ich erstaunlicherweise auch die letzte Bewerbungsrunde geschafft habe (da war ich mir nach meiner eher saloppen Stand-up-Präsentation damals nämlich gar nicht so sicher), durfte ich zwei Tage mit 8 weiteren tollen Teilnehmern in einem schicken Hotel verbringen, netzwerken, Führungsinstrumente kennenlernen und in Berufsfelder reinschnuppern, die ich bisher gerade mal vom Hörensagen kannte. (Sogar Controlling ist interessanter, als ich dachte.) Und das beste ist: es gibt noch 6 weitere Module!
Während ich der Sterneküche frönte, erfreute sich der Lieblingsbasler an seinem Lieblings-Junggesellen-Essen aus grauer Vorzeit (Baked beans mit Würstchen). Naja. Jeder wie er mag!

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Der Schwiegervater feierte seinen Geburtstag auf halber Strecke zwischen Basel und der Heimatstadt. Das Restaurant war sehr gut und auch noch kinderfreundlich, die Nichten hielten bis weit über ihre normale Schlafenszeit hinaus aus (jedenfalls länger als der Lieblingsbasler, aber der musste am Vortag ja auch den vorzeitigen Meistertitel für den FC Basel mitfeiern). 

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Sonntagsbesuch vom alasKAgirl. Passenderweise hatte ich am Samstag ihr Rhabarbermuffinsrezept ausprobiert, um den Biokisten-Rhabarber möglichst lecker zu verwerten (und weil noch übrige Streusel vom Crumble neulich in der Tiefkühle waren, kamen die auch gleich noch drauf). Kann ich empfehlen, die Muffins sind nicht nur kinder-, sondern auch eindeutig erwachsenentauglich. 


Mittwoch, 12. April 2017

Wochenschnipsel KW 14

Ab nach Amsterdam! Wir schlafen halbwegs aus, steigen dann in den Zug und sind nach zwei Mal umsteigen schon am späten Nachmittag dort. 




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Ich bekomme auf dem Blumenmarkt fast einen Farbflash. Und wenn der Lieblingsbasler nicht interveniert hätte, hätten wir eventuell einen zweiten Koffer für die Rückfahrt gebraucht. Aber hey, "Tulpen aus Amsterdam"! Wer jetzt keinen Ohrwurm hat, ist ein Banause. 




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Auf dringenden Wunsch einer nicht näher genannten Person besuchen wir den wunderbaren Wollladen von Stephen & Penelope und ich kaufe gar nicht mal so viel Wolle für gar nicht mal so wenig Geld. Aber der Laden ist so schön! Und die Wolle auch!
Wenn sie gross ist, wird sie mal ein Shockwaves, die TML in Blautönen.  


 

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Auf dringenden Wunsch des Lieblingsbaslers besuchen wir das Schifffahrtsmuseum. Das ist wirklich toll, auch wenn man nicht soooo sehr auf Schiffe steht wie der Lieblingsbasler. 

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Wir fahren einmal tagsüber und einmal nachts durch die Grachten, und auch das ist toll. 



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Das Rijksmuseum bietet eine super App an, die kann man sich kostenlos runterladen und sich dann auf dem eigenen Handy zu vielen Gemälden oder anderen Exponaten Erklärungen anhören. Quasi eine guided tour via App

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Wir kaufen noch ein bisschen Käse und müssen dann auch schon wieder nach Hause. 

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Ich vergrabe sehr viele Tulpenzwiebeln und einige Phloxe im Garten und bin sehr gespannt, ob die Farben wirklich so toll werden wie auf den Fotos. 

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Ich rücke dem Unkraut zu Leibe (der Giersch hat schon wieder Weltherrschaftstendenzen!) und säe - recht spät - die Tomaten (und sehr spezielle Peppers. Meine Schwester ist die Königin des kreativen Mitbringsels!).    

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Zum Wochenabschluss gibt es ein Eis mit den Nichten. Davon leider kein Foto, ich war zu sehr damit beschäftigt, kleine gierige Hände (die auch einen Eisbecher vor sich hatten) aus meinem Eisbecher zu vertreiben und mit Feuchttüchern zu reinigen. Meine Erdbeeren sahen wohl besser aus.  

Sonntag, 2. April 2017

Wochenschnipsel KW 12/13

Kaffee und Eierlikörtorte direkt nach der Arbeit machten den Wochenstart erträglich. Schon praktisch, wenn die Verwandtschaft plötzlich wieder in der Nähe ist und man auch die nicht-runden Geburtstage mitfeiern kann!



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Die restlichen Abende unter der Woche waren mit Vorbereitungen gefüllt: Bügelberg bezwingen, Gästezimmer aufräumen und parat machen, Kuchen backen, Kartoffelsalat schnippeln.



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Und genau darum wird das Klima hier als eher "rauh" bezeichnet...man schaut Ende März morgens arglos aus dem Fenster und es liegt Schnee.









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Bei der neuen Hausärztin kann man morgens vor der Arbeit einfach so kurz zum Impfen vorbeischneien. Sehr arbeitnehmerfreundlich! Die erste FSME-Impfung hätte ich dann.



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Ich hatte mich vor einigen Wochen für ein vom Arbeitgeber angebotenes Führungskräfteseminar beworden und kam in die letzte Auswahlrunde. Daher durfte ich einen Vormittag lang durch den Schwarzwald tuckern, musste dann eine Aufgabe bearbeiten, eine kurze Präsentation erstellen und das Ganze dann der Geschäftsführung präsentieren. Mal sehen, was draus wird!



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Der Lieblingsbasler hatte Geburtstag. Kuchen, Kartoffelsalat und noch manch anderes kamen zum Einsatz, abends war die Bude voll. Für einen echten Basler muss die Tischdeko natürlich rot-blau sein.








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PMS aus der Hölle = Sofa-Samstag. 



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Kaffeebesuch vom alasKAgirl mit Sonne und Kuchen (ok, der war nur so mittelgut. Der Lieblingsbasler hatte mich gebeten, ein Lieblingsrezept aus seiner Kindheit nachzubacken, hatte das Rezept aber nicht mehr gefunden und mir eins bei Chefkoch rausgesucht, was "so ähnlich" sein sollte. War es wohl doch nicht.)



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Arbeit, Arbeit, Arbeit. Zwei Krankheitsfälle und der gefühlte Rest der Kollegen im Resturlaub. Ich holte mir den Frühling auf den Schreibtisch.







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Meine Mutter hatte Geburtstag. Ich schenkte ihr auf ihren eigenen Wunsch hin eine Salatschleuder und auf meinen Wunsch hin den Zickzack-Schal.  








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Die Forsythien blühen, also wurden die Rosen geschnitten. Und Unkraut gerupft. Und Stauden gesetzt (hoffentlich sind sie wirklich so frostfest, wie das Etikett behauptet). 



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Die erste Grillwurst des Jahres wurde auf Holzkohle gegrillt. Der wunderschöne, noch in der Schweiz erworbene Gasgrill fremdelt nämlich mit den deutschen Gasflaschen. Zum Glück hatte der Vorbesitzer unseres Hauses einen kleinen Grill ins Gartenhäuschen gemauert.

 

Montag, 20. März 2017

Wochenschnipsel KW 11

Berufliche Spezialsache gleich zu Wochenbeginn. War schon schlimmer, es wird!
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Zugfahrt in die Landeshauptstadt. Zu meiner grossen Freude waren alle Züge pünktlich. Die Zuglektüre verrät, wo der Zug herkam...



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Fortbildung zu einem eher trockenen Thema. Ich musste mir die Rückfahrt durch italienisches Mandelgebäck versüssen. Zufällig gibt es da am Stuttgarter Hauptbahnhof einen Stand...

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Weil ich die (inzwischen wegen eher sparsamen Giessens ziemlich vertrockneten) Christrosen vor dem Haus nicht mehr sehen konnte, eskalierte ich ein wenig im Gartencenter. Jetzt ist es vor der Haustür schön bunt, und bald, wenn dann alle Pflanzen blühen, wird es noch bunter!




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Friseurbesuch (mit Kopfmassage! Entspannt mich deutlich mehr als die Nadeln der Chinafrau...). 
Das ungeübte Auge erkennt vielleicht keinen Unterschied, aber doch, es fehlen wirklich mindestens 3 cm. 

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Der Lieblingsbasler hatte eine fiese Woche, wir feierten den Beginn des Wochenendes mit Schnitzel und Hawaii-Toast im Landgasthof. Der Hawaii-Toast wäre ein heisser Anwärter auf den besten Hawaii-Toast der Heimatstadt, wenn der Landgasthof nicht in der Nachbarstadt wäre!

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In der Heimatstadt war Künstler- und Hobbymarkt. Nach einer guten Dreiviertelstunde wussten wir wieder, warum wir unser Haus gerne so leer mögen, wie es ist. Für den Garten durfte ein Nistkasten mit. 

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Allsamstäglicher Hausputz. Ich wünsche mir dringend einen Saugroboter. Und am besten gleich noch einen Badputz- und Küchenfrontenabwischroboter dazu. 

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Belohnungskaffee mit Kuchen im süssen Winkel. Wir verliessen den Laden eher fluchtartig, als am Nachbartisch die grosse Beziehungskrise ausbrach. 

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Sonntags einen Kästner-Roman ausgelesen, von dem ich bis vor kurzem noch nicht einmal wusste, dass es ihn gibt. Grosses Glück, und vielleicht hat er ja noch mehr Romane veröffentlicht, die ich nicht kenne?

 

 

Sonntag, 12. März 2017

Wochenschnipsel KW 10

Nachdem mir der hartnäckige grippale Infekt ja die Fasnacht in der Heimatstadt ja ziemlich vermiest hatte, hatte ich mich umso mehr auf die Basler Fasnacht gefreut. Am Montagnachmittag beim Cortège hat es zwar teilweise wie aus Kübeln gegossen, wir haben es Dank grossen Regenschirmen und warmer Kleidung aber doch bis spätnachmittags ausgehalten. Abends gab es dann Mehlsuppe, Ziebele- und Käswaie bei den Schwiegereltern, dazu Schnitzelbängg (dieses Jahr besonders gut: Bajass und Omega, Heiri, Doggtor FMH und das Roollator Rösli!). 







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Am Dienstag frühstückten der Lieblingsbasler und ich im inoffiziellen Weiler Seniorentreff. Wer dort keine Krankheit zu vermelden hat, hat verloren!

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Besuch des Dreiländereck-Museums. Ich sag's mal so: die Eintrittsgebühr von 2,00 Euro hätte uns stutzig machen sollen. Es war nett, aber kein must-see.  

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Nach dem Museumsbesuch ging es wieder zurück in die Basler Altstadt, dort war es deutlich räpplilastiger als am Vortag. Abends dann alljährliches Abendessen mit den Basler Freunden, die allesamt aktive Fasnächtler sind. 

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Kurztermin bei der neuen Hausärztin, der grosse Erleichterung brachte. Bei der Laboruntersuchung neulich war der Blutzuckerwert leicht erhöht, der Langzeitzuckerwert war nun aber völlig normal. War die Blutentnahme wohl doch zu kurz nach meinem Frühstücksmüsli!

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Beim vorerst letzten Termin bei der Chinafrau wurden mir die Nadeln dieses Mal zur Abwechslung in die Kopfhaut und die Nase gepiekt (und ich merkte nach der Akupunktur mal wieder original nichts).
Ich bin für Alternativmedizin irgendwie einfach nicht gemacht. 

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Sonniges Wochenende mit Frühblühern im Garten. 






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Im Tanzkurs verzweifelte der Lieblingsbasler an der Rumba (und ich gleich mit). So langsam können wir uns die Schritte nicht mehr so schnell merken, wie wir es gerne hätten! Aber jetzt erst recht...


Sonntag, 5. März 2017

Wochenschnipsel KW 8/9

Die Blutentnahme war in der neuen Praxis schonmal kein Problem. Auch die Kommunikation verlief deutlich entspannter. 

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Ich hatte über Fasnacht einen Tag Urlaub und war mit meiner Schwester sowie Nichte 1 und Nichte 2 auf dem Kinderumzug. Nichte 1 wollte keine Erdbeere sein und ging somit als "Kind" verkleidet zum Umzug. Der war ihr dann auch äusserst suspekt, sie sass mit angezogenen Beinen im Buggy und schaute stirnrunzelnd zu, wie ihr verschiedene Hästräger Süssigkeiten in den Buggy warfen. Immerhin mochte sie die Bonbons, und wir hoffen einfach mal auf mehr Begeisterung im nächsten Jahr.

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Wegen eines grippalen Infekts und auch sonst so mancher Unpässlichkeit bekam ich vom Lieblingsbasler Suppe gekocht. Das änderte zwar nichts an den Tatsachen, machte sie aber leichter erträglich. 



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Das Wochenende verbrachte ich hustend, schniefend und mich langweilend auf dem Sofa. 

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Das Daumendrücken kann ab sofort eingestellt werden, der Bluttest bestätigte, was mir mein Körper schon früher sagte: leider kein Novemberbaby im Hause Donaukwelle. 

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Die Erkältung wollte nicht weichen, ausser Arbeiten und Schlafen passierte unter der Woche wenig. Immerhin sorgte die Büroorchidee für Farbe. 



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Auf dringenden Wunsch eines einzelnen Lieblingsbaslers machten wir am Samstagnachmittag einen Ausflug in die nahegelegene Kurstadt. Da war ich vor ca. 18 Jahren zum letzten Mal, viel geändert hat sich nicht. Fühlte sich an wie ein Ausflug in die 60er Jahre. Immerhin gab es Kuchen. 

Sonntag, 19. Februar 2017

Wochenschnipsel KW 7

Nichte 1 kam zu Besuch und brachte Berliner und die Oma mit. Und "Iu", die Boxerin (die eigentlich ganz anders heisst). 

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Weil ich wegen simpler Dinge wie z.B. zur Terminvereinbarung für eine Blutbildkontrolle grundsätzlich mehrfach anrufen musste, dann nur zu hören bekam, was alles nicht geht und mir zum Schluss von der Frau Doktor persönlich noch einige sehr unempathische und auch unkollegiale Dinge anhören musste, wechselte ich Anfang der Woche völlig entnervt den Hausarzt. In der neuen Praxis war zumindest die Terminvereinbarung für die Blutbildkontrolle schon mal sehr schnell erledigt. 

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Der Lieblingsbasler überraschte mich mit einem Blumenstrauss zum Valentinstag. Eigentlich ist er nicht so der romantische Blumen-Typ, zuletzt gab es vor drei Jahren einen (den ersten!) Strauss zum Valentinstag, und das wohl auch nur, weil ich am Tag darauf den Heiratsantrag bekam. Aber gut, ich beschwere mich hier sicher nicht über rote Rosen :-)



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Ich fuhr bei strahlendem Sonnenschein und mit Frank Sinatra um die Wette singend durch die Gegend und holte zwei fast schon streberhaft sensationell entwickelte Zellhäufchen nach Hause. An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an alle Daumendrücker, wenn Sie bitte noch eine Weile weiterdrücken könnten...?

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Nach ein paar Tagen Pause ging die Spritzerei wieder los. Dieses Mal Heparin (daher auch die notwendigen Blutbildkontrollen, weil ich alter Panikhase natürlich weiss, dass es sowas wie eine HIT II gibt, auch wenn ich in meiner 10jährigen Kliniklaufbahn nur eine Handvoll gesehen habe. Hindert mich nicht daran, mich davor zu fürchten.)

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Noch ein sonniger Tag, der durch Geburtstagskaffee und -kuchen bei der Tante noch besser wurde. 

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Der Lieblingsbasler hatte keine Lust zu kochen, also gingen wir in ein Traditionsgasthaus in der Heimatstadt, in dem ich schon bestimmt 20 Jahre nicht mehr war. Eigentlich wollte ich die Suche nach dem besten Hawaii-Toast der Heimatstadt einläuten, dann gab es auf der Karte aber noch nicht einmal Hawaii-Toast. Die hausgemachten Gemüsemaultaschen waren gut, aber natürlich kein adäquater Ersatz. Immerhin wurden wir sehr zuvorkommend betreut, wir waren bis zum letzten Bissen die einzigen Gäste. Dann kam noch einer.  
Etwas skurril war die Kombination aus gutbürgerlicher, holzvertäfelter Wirtsstube und Beschallung mit Death Metal. 

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Wir waren auf einem Thermomixabend (allerdings nur, weil ich meine Schwester so gerne mag, dass ich für sie sogar so etwas durchstehe). Ja, mit so einem Ding kann man gutes Essen kochen. Kann der Lieblingsbasler mit Töpfen aber auch, und Töpfe haben wir schon. 

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Nichte 2 hat ein neues Feature, sie lächelt. Und zwar mich an :-)